Karte des Coronavirus

Die Ausbreitung von Viren, Bakterien und anderen Erregern gibt es schon immer. Beispielsweise die saisonale Grippe. Doch kein Virus ist (zumindest aktuell) so populär wie der Coronavirus. Und durch diese große Verbreitung, nicht des Virus selber, sondern durch die mediale Aufmerksamkeit sowie Berichterstattung entstehen mitunter nützliche Anwendungen.

In diesem Fall eine Karte, die die aktuelle Ausbreitung in der Welt darstellt. Neben den bekannten Fällen sind auch die Toten und, ganz wichtig, die bereits geheilten Menschen abgebildet. Letztere werden von den Medien gerne mal „vergessen“. Die folgende Abbildung zeigt den Ist-Stand der Karte vom 11.03.2020:

Coronavirus-Verbreitung
Karte der Coronavirus-Verbreitung am 11.03.20 | John Hopkins University, 2020

(Der Link zur vollständig interaktiven Karte ist am Ende des Artikels zu finden.)

Im linken Bereich sind die bestätigten Fälle nach Land sortiert aufgelistet, rechts die Todesfälle (weiß) und die geheilten Menschen (grün). Eine wichtige Zahl, die zum Zeitpunkt des Beitrags zeigt, dass bereits ca. 55% der Infizierten die Krankheit überstanden haben. Auch das wird in den allermeisten Berichterstattungen gerne mal unterschlagen. Natürlich ist jeder Todesfall einer zu viel, doch wie bei allen anderen Krankheiten auch lässt sich das unmöglich verhindern.

Alle Objekte der Karte sind zudem interaktiv anklick- und zoombar, so dass die gewünschten Informationen entsprechend in den Vordergrund gerückt werden können. Eine schöne kleine Anwendung und ein tolles Beispiel dafür, wie ein Geoinformationssystem eingesetzt wird, um einen Sachverhalt verständlich an möglichst viele Nutzer zu bringen. Die Daten der Karte stammen übrigens u.a. von der WHO, CDC sowie weiteren Gesundheitsbehörden.

Und noch ein letzter, persönlicher Tipp: Statt Nudeln, Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken zu horten, kauft lieber frisches Obst und Gemüse (Vitamine), versucht gesund zu leben und achtet auf grundlegende Hygiene.

Das stärkt das Immunsystem und bringt mehr, als Ärzten ihrer zwingend benötigten Materialien zu berauben. Und niemand möchte im Krankenhaus liegen und gesagt bekommen, dass man leider nicht helfen kann, da es an Cent-Artikeln fehlt, oder?

Weiterführende Informationen:
Karte der Corona-Verbreitung

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